Tennis

e-Mail: Tennis(at)SV-Hertha-Otze.de

Tennissparte

Leiter Tennisabteilung

Johan Giesberts

Stellvertretung

Wolfgang Tolksdorf

Kassenwart

Heinrich Sandau

Sport und Jugend

Jan Moritz Neben

Training

Wintersaison: Jugendtraining Sonnabends von 9:00 bis 13:30 Uhr in der Sporthalle der V1 in Burgdorf.

Sommersaison: wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Alle Interessierte sind jederzeit herzlich bei uns willkommen! Wenn Ihr gerne mitmachen möchtet, kommt einfach zum Training vorbei oder sendet uns eine e-Mail!

Einladung zur Platzaufbereitung

Hallo liebe Tennisfreundinnen und –freunde,

dieses Jahr haben wir Glück und brauchen nur einmal Vorjahrsputz zu machen! Die Plätze selbst werden von einem Profi-Unternehmen aufbereitet.

Ich möchte alle Abteilungsmitglieder Tennis und Eltern der Kinder zum Vorjahrsputz einladen, und zwar

am Sonnabend den 14. April 2012 von 9:00 bis 13:00 Uhr

Die geleisteten Stunden werden im Rahmen der Hertha Satzung angerechnet. Solltet Ihr nicht können, bitte bei Heinrich Sandau melden, dann kann er weitere Pflege des Platzes und der Blockhütte zu einem späteren Termin anbieten. Wer seine Stunden nicht ableistet, wird am Jahresende zur Ausgleichszahlung, wie in der Satzung festgelegt, aufgefordert.

Für Getränke werden wir sorgen. Falls der Wunsch nach einem Imbiss vorhanden ist, werden wir diesen auch kurzfristig aufgreifen.

Folgende Arbeiten stehen an:
1. Reinigen der Blockhütte
2. Platz von Laub und Unkraut säubern
3. Netze anbringen

Wir glauben, für jeden ist etwas dabei.

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme und dass wir ein paar schöne Stunden haben.

Am 01. Mai 2012 sind die Plätze zum bespielen frei!

gez.: Johan Giesberts
Abteilungsleiter Tennis

Geschichte der Tennisabteilung

Die Tennisabteilung hat das hundertjährige Bestehen von Hertha Otze nun auch schon über 22 Jahre begleitet. Ohne diesen starken Gesamtverein hätten sich der Tennissport und damit auch die Tennisabteilung in Otze nicht durchsetzten können.

Mitte bis Ende der achtziger Jahre boomte der Tennissport durch die Erfolge von Becker, Stich und Graf in Deutschland. Wer hat nicht vor dem Fernseher mit den deutschen Tennisgrößen bei ihren Grand-Slums in Wimbledon, French Open oder US Open mitgefiebert. Damals wurde dann auch das Tennisinteresse in Otze geweckt. Am 18. 10. 1988 wurde die Tennisabteilung ins Leben gerufen. Wie sollte nun aber Tennis stattfinden. Es gab keine Plätze und auch keine geeignete Halle in Otze. Die anderen Burgdorfer Tennisvereine hatten Aufnahmestopp und/oder Aufnahmegebühren, so dass sie uns auf ihren Außenplätzen nicht spielen lassen wollten. Folglich mussten wir in den Tennishallen ausweichen, die im Sommer kaum einer nutzen wollte. Training und Termine für Spiele mussten stundenweise gebucht werden. Zur Finanzierung wurde ein Zusatzbeitrag Tennis erhoben, denn die Fußballkasse war eine separate Sache. Ich will nicht verhehlen, dass es einigen Hertha-Mitgliedern nicht passte, das Tennis als Abteilung aufgenommen wurde.

Sportlich lief alles ganz gut an: wir fanden Tennistrainer, Bert-Otto Küster der später auch noch die erste Fußballmannschaft verstärkte und Rainer Kübler der sogar eine Trainerlizenz hatte. Nach einem Jahr hatten wir schon 38 Mitglieder und nach 18 Monaten zur 2. Saison 1990 sogar 42.

Nun begann die fast „Unendliche Geschichte“ mit dem Wunsch nach Tennisplätzen in Otze. Seitens der Stadt Burgdorf gab es einen Entwurf das Sportgelände mit B-Platz (war schon da, aber nicht offiziell genehmig), mit einem Vereisheim, Tennisplätzen und einem Rodelberg zu erweitern. Es schien also nur noch ein finanzielles Problem zu sein. Die Stadt kauft das Gelände und wir müssen jetzt sehen wie wir genug Geld zusammenbekommen um die Plätze zu bauen. Leider hatten wir nicht mit einigen einflussreichen Otzern gerechnet, die uns diese Wiesen nicht geben wollten und dann aus Dr. Landzettels Gutachten zitierten. Doch es gibt immer mehrere Betrachtungen bei Gutachtern. Nach jahrlangen Suchen und Feilschen mit Ortsrat, Dorf AG und Stadt Burgdorf hatten wir uns auf das bald nicht mehr benötigte Kläranlagen-Areal geeinigt. Leider fand der Gutachter von der unteren Naturschutzbehörde diesen Standort total daneben und empfahl unseren jetzigen Standort. Mittlerweile war das Stadtsäckel leer, an einen Kauf des Geländes war nicht zu denken. Dank des damaligen Vorstandes mit dem Vorsitz von Jürgen Schacht wurde das Gelände erstmal gepachtet und wir erhielten am 12.April 2001 die Baugenehmigung.

Trotz des Kampfes um Tennisplätze haben wir den Tennissport nicht vernachlässigt. In der Saison 1991 hat uns Herr Degenhardt seinen Privatplatz in Sorgensen überlassen und wir konnten erleben wie es ist über einen „eigenen Platz“ zu verfügen. Wir konnten wunderbare Meisterschaften ausspielen. Den Titel holten sich Antje Mohmeier und Peter Müller. Leider entsprach das Ergebnis der Kommunalwahlen in Otze nicht den Vorstellungen von unseren Platzeigentümer und der Platz stand uns dann nicht mehr zur Verfügung.

Da wir jetzt auch im Tennisverband waren, meldeten wir eine Damen- und Herrenmannschaft zu einem Punktspielwettbewerb in der Kreis-Sommer-Runde an, die auf Regionsebene ohne Hannover ausgetragen wurden. Da wir keine eigenen Plätze hatten und wir unser Heimrecht nicht nutzen konnten, aber trotzdem für Getränke, Speisen und Organisation verantwortlich waren, packen wir alles ein und nahmen es mit. Es war für uns sportlich und auch zwischenmenschlich ein wunderbares Erlebnis mit anderen gleichgesinnten gemeinsam zu feiern. Ein besonderes Erlebnis waren die Spiele in Eldagsen, wo sowohl die Damen und Herren am gleichen Tag antraten. Die Spiele waren alle sehr knapp, so dass wir bis es fast schon Dunkel wurde noch spielten. Die Feier ging bis nach Mitternacht. Lag wohl auch daran, dass die Herrenmannschaft gewann und die Damen nur sehr knapp verloren.

1996 wird ein neuer junger Abteilungsvorstand gewählt.
Vorsitzender: Thorsten Meyer
Vertreter: Elke Sandau
Kasse: Klaus Appel
Sportwart: Karsten Walter
Jugendwart: Christine Goebel

Das Sporting Hotel baute 6 Außenplätze und diese mieteten wir nach Bedarf an. Doch der Tennisboom in Deutschland lies nach, so dass die Plätze meist nicht genutzt wurden. 1998 war es dem Hotel zu teuer und überlies uns 2 Plätze zu unserer eigenen Nutzung. Jetzt mussten wir die Plätze auch selber pflegen. Durch diese Möglichkeit konnten wir den Tennissport auch intensiver betreiben, da wir jetzt auch die KSR auf diesen Plätzen austragen konnten. Für die Feier mit grillen haben wir dann Partyzelte aufgebaut.

Da das Hotel ihre Plätze aufgeben wollte und wir jetzt die Baugenehmigung hatten, verhandelten wir mit dem Sporting Hotel und kauften alles was wir für den Bau von zwei Plätzen benötigten. In zwei Grosseinsätzen trafen wir uns mit vielen Helfern aus dem Verein und bauten die Zäune ab, buddelten die Zaunpfosten, Wasserrinnen, Kantensteine und Linien aus. Kurz gesagt alles was nicht niet und nagelfest war wurde mitgenommen. Thorsten Meyer kam mit Trecker und Wagen und ruck zuck war alles in Otze, selbst die Tauchpumpe aus 8 m Tiefe samt Klemmkasten und Kunststoffrohre und der Regner wurden mitgenommen. Mit all diesem Material wer der Grundstein für eine günstige Erstellung der Tennisplätze sichergestellt. Das Jahr 2001 war das Jahr der Arbeit nicht des Tennissports. Die Bauleitung hatte Jochen Neugebauer. Dank vielseitiger Unterstützung wie: Fräsen der Grasnarbe durch Günther Lahmann, Überlassung von Baggern (Fa.Abram und Meldau), Spenden von Hans-Willi Frese , Karl-Heinz Meyer, Werbeagentur Neugebauer, Fa. Papenburg, Novo Bauplan und den vielen, vielen Helfern aus allen Fachrichtungen um Zäune zu bauen, elektrische Installationen vorzunehmen, und, und, und …wäre dieses Projekt für die Tennisabteilung nicht realisierbar gewesen.

Danke noch mal an alle die mitgeholfen haben!

Der Tag der Einweihung fand dann zusammen mit dem Hertha Sommerfest am statt. Wie sich das gehört waren die Politik und unsere Sponsoren dazu eingeladen und auch gekommen, um dieses Ereignis mit uns zu feiern. 2002 wurden jetzt noch die Bepflanzungen der Ausgleichsfläche in Flaatmoor und auf dem Tennisgelände durchgeführt. Annähert 1000 heimische Gehölze wurden dazu ein gesetzt.

Dank der eigenen Plätze entwickelte sich die Mitgliederzahl positiv. Besonders vielen Kindern und Jugendlichen konnte jetzt das Tennisspielen vermittelt werden. Erst übernahm Carsten Müller das Training. Rainer Kübler übernahm es dann. Seit 3 Jahren trainieren die Kinder auch noch in der Wintersaison in der Halle and der V1 in Burgdorf. Nachdem Hertha das Tennisgrundstück von der Familie Sievers erwarb wurde ein Antrag zu Bau eines Blockhauses eingereicht. 2005 erhielten wir die Genehmigung zum Bau. Mit vielen Spenden und Helfern entstand sehr schönes Häuschen mit 40 qm. Die Einrichtung, eine gebrauchte Küchenzeile wurde von Helgo Neugebauer gestiftet, Stühle und Tische kauften wir der Kegelbahn an der Sorgenser Mühle ab. Die komplette Schließanlage wurde vom Schüsseldienst Umann kostenlos geliefert und montiert. Die Heizung wurde zum Selbstkostenpreis von Fa. Baxmann eingebaut. Zur Beschattung der Terrasse wurde noch ein großer Wallnussbaum bei Lüdtkes am Weferlingser Weg von den „Tennisrentnern“ ausgebuddelt und dank der Hilfe von Willi Frese mit dem Trecker zum Tennisgelände transportiert und eingesetzt.

Bei einem Kuddel-Muddel-Turnier im Mai 2009 feierte die Tennisabteilung schon ihr 20 jähriges Bestehen mit jetzt schon 75 Mitgliedern. Hertha Otze verfügt über eine sehr schöne Tennisanlage.

Was wünschen wir uns für die Zukunft:
• Mehr aktive Tennisspieler und Spielerinnen
• Mehr ehrenamtliche, die sich um die Leitung und Organisation der Abteilung verdient machen wollen.
• Erweiterung des Blockhauses mit Umkleideraume und Toiletten.
• Vereinseigenen Trainer für Jugend und Anfängern.
• Gute deutsche Tennisspieler die international mithalten können, um diesen herrlichen Sport wieder attraktiver zu machen.

Ich möchte mich bei allen Vereinsmitgliedern und den Vorständen bedanken, die es ermöglicht haben, diese Tennisabteilung zu dem zu machen was sie heute ist. Nur diese Vereinsgemeinschaft kann so was erreichen.

Heinrich Sandau
Otze im Dezember 2011